Gewaltprävention in KiTa, Hort und Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen - Umgang mit Individualität

Überblick

Bei jeglicher sozialpädagogischer Arbeit muss das Kindeswohl oberste Prämisse sein. Dies erfordert eine Auseinandersetzung von Einrichtungsleitenden und Erziehenden mit dem Thema „Gewalt“. Wie erkenne ich Gefahren? Wie vermeide ich gewalttätige Konflikte im Einrichtungsalltag? Welche Hilfsmittel kann ich den Kindern zum Selbstschutz an die Hand geben?

Sozialpädagogische Fachkräfte fungieren hier als Vorbilder für die Kinder. Positive Kommunikation und emotionale Intelligenz sind Fähigkeiten, die sie nicht nur in ihrer täglichen Arbeit mitbringen, sondern auch den Heranwachsenden vermitteln müssen. Konfliktlösungs- und Deeskalationsstrategien gelten dafür als unabdingbar, aber auch Gewaltpräventionskonzepte auf institutioneller Ebene sind essentielle Voraussetzungen für das Wohl der Kinder und Jugendlichen.

Zunehmende Gewaltbereitschaft bei Streitereien, Handgreiflichkeiten und psychologisches Mobbing haben in den letzten Jahren unter Heranwachsenden stark zugenommen. Damit Gewalt nicht zum Normalzustand wird, ist es wichtig, dass sich Kinder unter Anleitung durch
die Erzieher/innen mit dem Thema auseinandersetzen und sensibilisieren.

Inhalte

Die Kursteilnehmenden lernen dementsprechend, wie sie im Erziehungsalltag grundlegende Kenntnisse zur Gewaltprävention vermitteln können: Emotionale Regulationstechniken (seine eigenen Gefühle kennen und benennen), Beachtung und Missachtung der Bedürfnisse anderer Kinder, Emotionen anderer erkennen und darauf eingehen (sozial-emotionale Kompetenz), sich der Eigenverantwortung bewusst werden.

Aber auch der Selbstschutz muss von Kindern erst erlernt werden: Wie sage ich nein, wie verhalte ich mich gegenüber Fremden, wann und wie setze ich Grenzen? Anhand von gemeinsamen Rollenspielen können die Erzieher/innen hier alternative Verhaltensweisen vor allem in Bezug auf negative Gefühle mit den Kindern einüben.

Verstärker- und Präventionsprogramme wie „Faustlos“ oder „Ich kann Probleme lösen“ (IKPL) werden im Kurs vorgestellt und in praxisorientierten Workshops vertieft. Auch Beratungsgespräche mit Eltern werden im Rahmen des Kurses behandelt.

Die Teilnahmebescheinigung gibt es auf Grundlage der Präsentation einer Projektarbeit und eines Portfolios.

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